Mortezos Erfahrungen 2026: Vom Handelssignal zur kontrollierten Ausführung

Bei automatisiertem Trading wird häufig nur über den Algorithmus gesprochen.

Dabei entscheidet nicht nur der Algorithmus darüber, ob eine Plattform im Alltag wirklich nützlich ist.

Mindestens genauso wichtig sind:

wie ein Signal in eine Order übersetzt wird;

welche Parameter vorher definiert werden können;

wo die Assets liegen;

welche API-Berechtigungen notwendig sind;

wie eine Strategie überwacht wird;

und wie schnell der Nutzer wieder die Kontrolle übernehmen kann.

Genau aus dieser Perspektive ist Mortezos interessant.

Die aktuelle Plattform kombiniert mehrere Bot-Typen, Exchange-API-Verbindungen, Stop-Loss- und Take-Profit-Regeln, zentrale Strategieüberwachung, Demo-Funktionen, Backtesting und unterschiedliche Tarifmodelle. Die technische Dokumentation beschreibt Mortezos dabei als Software- und Execution-Layer, während die Gelder im API-Modell auf dem Konto der verbundenen Kryptobörse verbleiben.

Damit entsteht ein relativ klares technisches Modell:

Die Börse stellt Markt und Verwahrung bereit.

Mortezos organisiert Regeln und Automatisierung.

Die API verbindet beide Ebenen.

Der Nutzer definiert Strategie und Risiko.

Für uns ist das die spannendere Interpretation der Plattform.

Nicht:

„Eine KI übernimmt alles.“

Sondern:

„Eine definierte Strategie bekommt eine technische Infrastruktur, die sie konsequent ausführen kann.“

Mortezos verbindet mehrere Bot-Typen zu einem echten Execution-Workflow

Die Seite zum automatisierten Handel beschreibt drei zentrale Bot-Typen:

DCA Bot;

Signal Bot;

Grid Bot.

Das ist sinnvoll, weil diese Bots unterschiedliche Probleme lösen.

DCA Bot: Wiederholbare Regeln statt spontaner Entscheidungen

Der DCA Bot erlaubt individuell konfigurierbare Strategieparameter, unterstützt mehrere Handelspaare und kann automatisch Orders ausführen, sobald vorher definierte Bedingungen erfüllt sind.

Der wichtigste Vorteil liegt aus unserer Sicht nicht in einer geheimen Prognose.

Er liegt in der Konsequenz.

Ein Trader kann sich vorab entscheiden:

welche Assets beobachtet werden;

unter welchen Bedingungen gekauft wird;

wie häufig eine Regel angewendet wird;

welche Grenzen gelten.

Danach muss diese Entscheidung nicht bei jeder Marktbewegung neu getroffen werden.

Genau hier kann Automatisierung helfen.

Menschen ändern ihre Regeln schnell unter Stress.

Software führt die Regel aus, die tatsächlich hinterlegt wurde.

Signal Bot: aus Information wird eine konkrete Aktion

Der Signal Bot kann auf externe Handelssignale oder vordefinierte Bedingungen reagieren und unterstützt sowohl Long- als auch Short-Strategien. Zusätzlich lässt er sich mit Smart-Trade-Funktionen wie Stop-Loss und Take-Profit kombinieren.

Das macht Mortezos interessant für Trader, die bereits andere Werkzeuge verwenden.

Zum Beispiel:

TradingView;

eigene technische Indikatoren;

externe Signaldienste;

individuelle Marktmodelle.

Die Plattform muss in diesem Fall nicht zwangsläufig die ursprüngliche Handelsidee produzieren.

Sie kann die nächste Ebene automatisieren:

Signal erkennen → Regeln prüfen → Order ausführen.

Damit wird aus einer Marktinformation ein reproduzierbarer Prozess.

Grid Bot: Automatisierung dort, wo manuelle Arbeit besonders repetitiv wird

Der Grid Bot platziert mehrere Kauf- und Verkaufsorders innerhalb eines definierten Preisrasters und ist laut Mortezos insbesondere für Märkte gedacht, die sich über längere Zeit innerhalb bestimmter Bereiche bewegen.

Gerade hier ist der Nutzen von Software leicht nachvollziehbar.

Ein Mensch könnte dieselben Orders manuell verwalten.

Er müsste dann aber:

Preislevel beobachten;

Orders ersetzen;

neue Orders platzieren;

ausgeführte Trades dokumentieren;

das Grid laufend kontrollieren.

Das ist keine besonders wertvolle menschliche Arbeit.

Es ist repetitive Execution.

Genau solche Aufgaben eignen sich gut für Automatisierung.

Stop-Loss und Take-Profit gehören in die Strategie, nicht in die Emotion

Vor Aktivierung einer Strategie können Nutzer unter anderem definieren:

Einstiegsbedingungen;

Handelspaare;

Stop-Loss-Niveaus;

Take-Profit-Ziele.

Das halten wir für einen starken Punkt.

Ein Verlustlimit sollte idealerweise nicht erst festgelegt werden, wenn eine Position bereits deutlich gefallen ist.

Das Gleiche gilt für Gewinne.

Wenn Entry, Risiko und Exit vorher definiert werden, wird Trading methodischer.

Der Bot führt anschließend nicht einfach „irgendwelche“ Trades aus.

Er arbeitet innerhalb eines vorgegebenen Rahmens.

Das Dashboard schließt den Execution-Kreis

Nach Aktivierung überwacht der Bot kontinuierlich die definierten Bedingungen.

Mortezos sagt, dass Nutzer Strategien über das zentrale Dashboard überwachen und Einstellungen anpassen können.

Dadurch entsteht ein vollständiger Prozess:

Strategie definieren.

Parameter festlegen.

Bot aktivieren.

Markt automatisch überwachen.

Orders ausführen.

Ergebnis prüfen.

Parameter bei Bedarf verändern.

Aus unserer Sicht ist genau diese Struktur der eigentliche Produktwert.

API, Custody und Sicherheit: Mortezos trennt Trading von Kapitalbewegungen

Der technisch interessanteste Teil von Mortezos ist nicht der Begriff „AI“.

Es ist die API-Architektur.

Die Getting-Started-Dokumentation erklärt, dass ein Exchange über einen API-Key angebunden werden kann. Die Vermögenswerte sollen dabei auf dem eigenen Börsenkonto des Nutzers verbleiben. Mortezos empfiehlt ausdrücklich, keine Withdrawal Permissions zu aktivieren.

Das ist ein wichtiges Sicherheitsprinzip.

Ein Bot muss handeln können – aber nicht auszahlen

Für automatisierten Handel kann eine API beispielsweise benötigen:

Kontodaten lesen;

Positionen sehen;

Orders platzieren.

Daraus folgt aber nicht automatisch:

Assets an externe Wallets senden.

Mortezos empfiehlt auf seiner Security-Seite deshalb:

Withdrawal Permissions standardmäßig deaktivieren;

API Keys nicht teilen;

nur tatsächlich notwendige Rechte gewähren.

Das entspricht dem Prinzip der geringsten Berechtigung.

Ein System sollte immer nur so viel Zugriff erhalten, wie es für seine Aufgabe benötigt.

Nicht mehr.

Assets bleiben im dokumentierten API-Modell beim Exchange

Auch die Automated-Trading-Seite bestätigt, dass Nutzer ihre Börsenkonten über eine API verbinden und die Gelder weiterhin auf dem jeweiligen Exchange-Konto verbleiben.

Die formelle Risk Disclosure geht sogar noch weiter.

Dort beschreibt sich Mortezos als Technologieanbieter und sagt ausdrücklich:

keine Kryptowährungsbörse;

kein Broker;

keine Verwahrung von Kundengeldern;

keine Vermögensverwaltung;

keine Verarbeitung von Ein- und Auszahlungen.

Die Handelsaktivitäten sollen direkt über externe Kryptobörsen ausgeführt werden.

Diese Rollenverteilung ergibt technisch Sinn.

Mortezos kann sich auf:

Analyse;

Automation;

Execution;

Monitoring

konzentrieren.

Der Exchange übernimmt:

Custody;

Orderbuch;

Marktzugang;

Asset-Transfers.

Binance, Coinbase Pro und Kraken werden direkt genannt

Die Gebührenübersicht führt derzeit unter anderem API-Verbindungen zu:

Binance;

Coinbase Pro;

Kraken

auf und weist dafür eine eigene Integrationsgebühr von AED 0 aus.

Die eigentlichen Trading-Gebühren entstehen weiterhin beim jeweiligen Exchange.

Das ist wichtig.

Denn ein Trading-Bot kann deutlich mehr Orders erzeugen als ein manueller Trader.

Damit steigen potenziell:

Maker-/Taker-Gebühren;

Spread;

Slippage;

Netzwerkgebühren.

Eine Strategie sollte deshalb niemals nur anhand der Brutto-Performance bewertet werden.

Entscheidend ist das Ergebnis nach allen Kosten.

2FA, Login-Monitoring und Session-Schutz ergänzen die API-Sicherheit

Die Security-Dokumentation beschreibt unter anderem:

2FA/MFA;

SSL/TLS;

verschlüsselte Datenspeicherung;

Session Management;

automatische Logouts;

Monitoring ungewöhnlicher Login-Versuche;

Login-Benachrichtigungen;

Erkennung auffälliger Aktivität.

Besonders praktisch ist auch der Hinweis, dass Mortezos nach eigener Aussage keine Passwörter oder Einmalcodes per E-Mail, Telefon oder Nachricht anfordern wird.

Das ist eine wichtige Anti-Phishing-Regel.

Demo und Backtesting schaffen eine Stufe zwischen Idee und Echtgeld

Die Plans-Seite führt bei kostenpflichtigen Plänen unter anderem auf:

Demo-Konto;

Backtesting;

TradingView Integration;

Signale;

Futures;

mehrere Exchange-Verbindungen.

Diese Zwischenstufe ist wertvoll.

Eine gute Strategieentwicklung sollte nicht so aussehen:

Idee → Echtgeld.

Sondern eher:

Idee → Regeln → Backtest → Demo → Live.

Natürlich garantiert auch ein guter Backtest keine zukünftige Performance.

Die formelle Risk Disclosure erklärt selbst, dass historische Daten zukünftige Ergebnisse nicht garantieren und Algorithmen unter veränderten Marktbedingungen ihre Wirksamkeit verlieren können.

Aber ein Backtest kann schlechte Regeln sichtbar machen, bevor sie automatisiert mit echtem Kapital ausgeführt werden.

Pläne, Gebühren und Due Diligence: viel Funktionalität, aber einige Rollen müssen klarer werden

Mortezos bietet aktuell mehrere Preismodelle.

Interessant ist, dass ein kostenloser Einstieg vorgesehen ist.

Basic kann kostenlos genutzt werden

Die Swiss-German Plans-Seite listet derzeit:

Basic — kostenlos

mit:

unbegrenztem Terminal-Zugang;

3 aktiven SmartTrades;

1 Signal Bot;

1 Grid Bot;

1 DCA Bot;

10 laufenden DCA Deals.

Das ist attraktiv, weil Nutzer zunächst die Struktur der Plattform kennenlernen können, bevor sie einen umfangreicheren Plan wählen.

Advanced wird aktuell als Einmalzahlung angeboten

Der Advanced-Plan wird derzeit mit 250 € einmalig angegeben.

Er erweitert die Limits für SmartTrades, Signal Bots, Grid Bots und DCA Bots. Premium wird über den Vertrieb angeboten.

Kostenpflichtige Pläne enthalten zusätzlich unter anderem:

TradingView Integration;

Demo;

Backtesting;

Signale;

Futures Trading.

Parallel existiert ein zweites Gebührenmodell

Die englische Fee-Seite nennt wiederum:

Basic Platform Access — AED 0;

Premium Analytics — AED 1.100;

Automated Trading Basic — 10 % Performance Fee;

Automated Trading Pro — 15 %;

Fixed Subscription — AED 60/Monat;

Alerts — AED 7/Monat;

API Rate Extension — AED 20/Monat.

Das kann auf unterschiedliche Regionen, Produkte oder Kontomodelle zurückzuführen sein.

Vor einem Kauf sollte deshalb konkret geklärt werden:

welcher Tarif für den eigenen Account gilt;

welche Währung verwendet wird;

ob eine einmalige Zahlung, Subscription oder Performance Fee anfällt;

welche Zusatzmodule tatsächlich aktiviert sind.

Die Withdrawal-Dokumentation widerspricht teilweise dem API-Modell

Hier liegt der wichtigste Punkt für die Due Diligence.

Die Risk Disclosure sagt:

Mortezos verwahrt keine Gelder und verarbeitet keine Ein- oder Auszahlungen.

Die englische Withdrawal Policy beschreibt dagegen:

Banküberweisungen;

digitale Wallets;

verbundene Exchanges;

24–72 Geschäftsstunden Bearbeitungszeit;

KYC vor Auszahlung.

Auch eine Deposit-&-Withdrawal-Seite beschreibt direkte Zahlungsmethoden.

Das sieht nach mindestens zwei möglichen Betriebsmodellen aus:

reines non-custodial Exchange-API-Modell

oder

zusätzliches Provider-/Zahlungskonto.

Diese Unterscheidung sollte vor einer Einzahlung eindeutig erklärt werden.

Der Footer führt noch eine dritte Rolle ein

Besonders wichtig ist der Disclaimer im Footer.

Dort bezeichnet sich die Website als allgemeine Informationsplattform zu Marketingzwecken.

Die Betreiber erklären, selbst keine Trading-, Brokerage- oder Investmenttransaktionen durchzuführen. Bei Registrierung können Daten an externe Dienstleister weitergegeben werden, deren regulatorischen Status die Website nach eigener Aussage nicht überprüft.

Damit existieren aktuell drei Rollenbilder:

Mortezos als Trading-Software;

Mortezos als Plattform mit direkter Zahlungs-/Withdrawal-Infrastruktur;

Mortezos als Marketing-Website für externe Anbieter.

Diese Rollen sollten stärker voneinander getrennt werden.

Die regulatorische Seite macht sehr weitreichende Angaben

Die Seite „Lizenz & Aufsicht“ listet derzeit unter anderem:

Finanzintermediär nach GwG;

SRO-Mitgliedschaft;

Banklizenz;

Effektenhändler beziehungsweise Handelsplattform;

FIDLEG-/FINIG-bezogene Zulassung;

organisierter Handelsplatz.

Das ist eine außergewöhnlich breite regulatorische Darstellung.

Auf der Seite selbst sind jedoch keine konkreten FINMA-Bewilligungsnummern, Handelsregister-IDs oder eindeutigen Registerlinks zu diesen einzelnen Ansprüchen angegeben.

Deshalb würden wir diese Angaben vor größeren finanziellen Verpflichtungen anhand der genauen juristischen Gesellschaft im offiziellen Register verifizieren.

Besonders weil die formelle Risk Disclosure Mortezos gleichzeitig als reinen Technologieanbieter ohne Broker-, Custody- oder Portfolio-Management-Rolle beschreibt.

Auch die Unternehmensstandorte sollten sauber getrennt werden

Die Swiss-German Company Overview nennt:

Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich

und gibt den 15. August 2017 als Gründungsdatum an.

Die Schweizer Contact-Seite nennt dagegen:

Geneva Business Center, Rue du Rhône 50, Genf.

Die englische Unternehmensseite nennt wiederum Dubai, während weitere Lokalisierungen unter anderem Tokio, São Paulo und Zagreb aufführen.

Mehrere Büros sind natürlich möglich.

Für Due Diligence sollte aber deutlich erkennbar sein:

welcher Standort juristischer Hauptsitz ist;

welcher Supportbüro ist;

welche Gesellschaft Vertragspartner wird.

Aggressive Renditeclaims sollten als Marketing gelesen werden

Die Homepage wirbt derzeit unter anderem mit:

„60–70 % mehr“;

aus CHF 320 über CHF 30.000 in einem Monat;

sehr hohen angeblichen Nutzerkontoständen;

Millionen registrierter beziehungsweise verbundener Accounts.

Wir würden daraus keine Performance-Erwartung ableiten.

Die formelle Risikoseite sagt ausdrücklich:

Gewinne werden nicht garantiert;

Totalverlust ist möglich;

historische Performance sagt zukünftige Ergebnisse nicht zuverlässig voraus;

automatisierte Strategien können Marktbedingungen falsch interpretieren.

Diese formelle Risikodokumentation ist für die Bewertung wesentlich aussagekräftiger als Werbebeispiele.

Häufige Fragen zu Mortezos und unser Fazit

Funktioniert mortezos.company aktuell?

Ja.

Der exact-domain ist heute direkt erreichbar und bietet eine umfangreiche Swiss-German-Version mit Bots, Plänen, Security, Risk Disclosure, Licences, Company Overview und zahlreichen Leitfäden.

Welche Sprache verwendet die Hauptversion?

Die Root-Version öffnet derzeit als Swiss German. Zusätzlich existiert eine große Zahl internationaler Sprachversionen.

Welche Bots bietet Mortezos?

Aktuell dokumentiert sind:

DCA Bot;

Signal Bot;

Grid Bot.

Kann ich Stop-Loss und Take-Profit einstellen?

Ja.

Beide werden als konfigurierbare Strategieparameter aufgeführt.

Wo bleiben die Assets?

Im dokumentierten Exchange-API-Modell auf dem eigenen Börsenkonto des Nutzers.

Verwahrt Mortezos die Gelder?

Die formelle Risk Disclosure sagt nein und bezeichnet Mortezos als Technologieanbieter.

Sollte ich Withdrawal Permission für die API aktivieren?

Nein.

Mortezos empfiehlt ausdrücklich, diese Berechtigung zu deaktivieren.

Welche Exchanges werden genannt?

Die Gebührenübersicht führt Binance, Coinbase Pro und Kraken ausdrücklich als API-Integrationen auf.

Kostet die API-Anbindung extra?

Für die genannten Hauptintegrationen listet Mortezos aktuell AED 0 eigene Integrationsgebühr. Die Börsengebühren gelten weiterhin.

Gibt es einen kostenlosen Plan?

Ja.

Basic wird aktuell als kostenlos angeboten.

Was kostet Advanced?

Aktuell 250 € als Einmalzahlung auf der Swiss-German Plans-Seite.

Gibt es auch Performance Fees?

Ja.

Eine separate Gebührenübersicht nennt derzeit 10 % für Basic und 15 % für Pro Automated Trading sowie alternativ AED 60 monatlich für einen Fixed Plan.

Gibt es Demo Trading?

Ja.

Demo-Konto wird als Bestandteil kostenpflichtiger Pläne aufgeführt.

Gibt es Backtesting?

Ja.

Auch Backtesting gehört zu den auf der Plans-Seite veröffentlichten Funktionen.

Unterstützt Mortezos TradingView?

Ja.

TradingView Integration wird ebenfalls genannt.

Gibt es 2FA?

Ja.

Mortezos empfiehlt 2FA/MFA und beschreibt TOTP-basierte Authentifizierung sowie weitere Login-Schutzmechanismen.

Sind Gewinne garantiert?

Nein.

Die Risk Disclosure schließt eine Garantie ausdrücklich aus.

Sollte man die hohen Gewinne auf der Homepage als typische Ergebnisse betrachten?

Nein.

Das sind Marketing-Claims der Website.

Die eigene Risikodokumentation warnt ausdrücklich davor, historische oder beworbene Resultate als verlässlichen Indikator für zukünftige Performance zu betrachten.

Ist Mortezos ein Broker?

Die formelle Risk Disclosure sagt nein.

Sie beschreibt Mortezos als Technologie- und Execution-Only-Anbieter.

Der Footer beschreibt die Website zusätzlich als Marketingplattform, über die Registrierungsdaten an externe Anbieter weitergegeben werden können.

Deshalb sollte der tatsächliche Vertragspartner vor Nutzung eindeutig identifiziert werden.

Ist Mortezos FINMA-reguliert?

Die eigene Licensing-Seite macht umfangreiche Aussagen zu FINMA, SRO, Bankgeschäft, Effekten und FIDLEG/FINIG.

Auf dieser Seite fehlen jedoch konkrete Bewilligungsnummern zu den einzelnen Ansprüchen.

Wir würden die regulatorische Stellung deshalb anhand der exakten juristischen Person direkt in offiziellen Registern bestätigen.

Was ist unser Gesamteindruck?

Mortezos besitzt auf Produktebene einen relativ vollständigen Execution Stack.

Die Plattform kombiniert:

DCA Bot;

Signal Bot;

Grid Bot;

Stop-Loss und Take-Profit;

Exchange API;

Dashboard;

Demo;

Backtesting;

TradingView;

2FA und API Permission Controls.

Das ergibt einen klaren Workflow.

Eine Handelsidee muss nicht mehr ausschließlich im Kopf des Nutzers bleiben.

Sie kann in Regeln übersetzt werden.

Diese Regeln können getestet werden.

Danach können sie automatisiert ausgeführt und über ein Dashboard überwacht werden.

Genau hier liegt aus unserer Sicht die größte Stärke.

Besonders positiv ist die Trennung zwischen Trading- und Withdrawal-Berechtigungen.

Ein Bot kann automatisieren, ohne automatisch die volle Kontrolle über die Assets erhalten zu müssen.

Auch der kostenlose Basic-Plan und die Kombination aus Demo und Backtesting machen einen schrittweisen Einstieg möglich.

Der Nutzer muss nicht sofort den maximalen Automatisierungsgrad wählen.

Mortezos hat allerdings noch eine wichtige Transparenzaufgabe.

Aktuell beschreibt sich das Projekt an unterschiedlichen Stellen als:

Softwareanbieter;

Execution-Only-Service;

Plattform mit direkter Withdrawal-Infrastruktur;

Marketingwebsite für externe Anbieter;

und gleichzeitig als Anbieter mit sehr breiter Schweizer regulatorischer Abdeckung.

Diese Rollen sollten sauberer getrennt und mit konkreten juristischen Daten verbunden werden.

Vor einem größeren Kapitaleinsatz würden wir deshalb vier Punkte bestätigen:

Wer ist der konkrete Vertragspartner?

Welche regulatorische Registrierung gehört exakt zu dieser Gesellschaft?

Bleiben die Gelder im konkreten Account tatsächlich vollständig beim eigenen Exchange?

Welches der veröffentlichten Preismodelle gilt für diesen Nutzer?

Wenn diese Punkte eindeutig dokumentiert sind, bietet Mortezos funktional ein interessantes Setup für Trader, die nicht nur einen Bot suchen, sondern einen kompletten technischen Weg von der Strategie bis zur automatisierten Ausführung benötigen.

Die beste Idee der Plattform ist deshalb nicht:

„KI übernimmt das Trading.“

Sie ist deutlich präziser:

„Definiere eine Handelslogik, begrenze die technischen Rechte, teste die Regeln und überlasse der Software anschließend die repetitive Ausführung – ohne die Kontrolle über Strategie und Risiko vollständig abzugeben.“

About the Author

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may also like these